Prof. Gerhard Goebel erhält Förderpreis der Stiftung Forschungsgemeinschaft Deutscher Hörgeräte-Akustiker

07.01.2015

Schorn - Goebel_web

Im Rahmen des 59. Internationalen Hörgeräteakustiker-Kongresses, der vom 15. bis 17. Oktober 2014 in Hannover stattfand, erhielt Prof. Dr. Gerhard Goebel den Förderpreis 2014 der Stiftung Forschungsgemeinschaft Deutscher Hörgeräte-Akustiker.

„Der Preis wird Herrn Prof. Goebel in Anerkennung seiner Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der psychoakustischen und apparativen Behandlung des Tinnitus verliehen“, sagte Prof. Dr. Karin Schorn. In ihrer Laudatio hob sie insbesondere seine wissenschaftlichen Tätigkeiten und Publikationen über die Diagnostik und Therapie des Tinnitus und die Entwicklung des Tinnitus-Fragebogens sowie sein besonderes Engagement für Patienten hervor. In seiner Dankesrede betonte Prof. Gerhard Goebel besonders die Bedeutung der Interdisziplinarität in der Behandlung von Tinnitus. „Ich fühle mich sehr geehrt, dass mir der Förderpreis der Stiftung Forschungsgemeinschaft Deutscher Hörgeräte-Akustiker verliehen wurde. Wir brauchen die Hörgeräteakustiker bei der Tinnitus-Behandlung unbedingt an unserer Seite, daher freut sich die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. sehr auf eine engere Zusammenarbeit mit den Hörgeräteakustikern“, erklärte Prof. Goebel anlässlich der Preisverleihung.

Das Neurozentrum Prien gratuliert Prof. Goebel sehr herzlich zu diesem besonderen Preis, “Wir schätzen es sehr, dass Prof. Goebel jetzt auch unseren Patienten mit seiner Expertise und seinem Rat zur Seite steht“, so Prof. Braune.

Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Gerhard Goebel ist seit 2002 Ehrenmitglied, Vizepräsident und Vorsitzender des Fachlichen Beirats der Deutschen Tinnitus-Liga e. V.  Er ist Professor für HNO-Heilkunde und Facharzt für Innere und Psychotherapeutische Medizin. Als Oberarzt und ab 1999 als Chefarzt der Schön Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee baute er neben seiner Selbsthilfearbeit den Schwerpunktbereich Tinnitus der Klinik auf. Gleichwohl er seit 2013 im Ruhestand ist, ist er dort weiterhin beratend tätig. Prof. Goebel wurde 2013 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.